Es waren einmal sieben Zwerge…

und natürlich das Schneewittchen! Eine sehr erfolgreiche und stets ausgebuchte Rockband. Mit ihrem Tourbus bereisten sie das ganze Land, füllten die größten Konzertsäle und konnten sich vor Fans kaum retten. Schneewittchen und ihre sieben Zwerge waren sehr beliebt. Nur die böse Stiefmutter (eine begnadete Pianistin) konnte es nicht ertragen, dass Schneewittchen erfolgreicher sein sollte als sie.

Am Morgen nach einem fantastischen Konzertabend, lauert die Stiefmutter ihr auf dem Marktplatz auf. Während die Zwerge noch den Bus beladen, lässt Schneewittchen sich von den wunderschönen Äpfeln der Stiefmutter hinreißen. Sie fällt tot um, doch weil sie immernoch so schön ist, bahren die Zwerge sie auf dem Deich auf. Eines grauen, stürmischen Tages kommt ein Prinz vorbei. Er kann nicht umhin das schöne Schneewittchen mitzunehmen. Durch den ruckeligen Transport in der Kutsche erwacht sie wieder zum Leben, in den Armen ihres Prinzen.

Und ein ganzer Landkreis packt mit an!

Unser Herzensmärchen wird erzählt und umgesetzt von dem bekannten Hamburger Fotografen Joerg Schwalfenberg. Es ist das größte Team in der Geschichte der Fairy Tale Heroes, bestehend aus 25 Köpfen, darunter nur ein Profimodel. Romy Jane unsere Stiefmutter, ist aus München angeflogen und hat sich zusammen mit ihrem Manager Andy Korb auf die weite Reise in den hohen Norden begeben. Denn genau hier soll die Geschichte erzählt werden! In dem kleinen Städtchen Meldorf in Dithmarschen an der Nordseeküste. Hier sind Schneewittchen alias Janna und ich gemeinsam aufgewachsen.

Die sieben Zwerge sind eine echte „Star(p)besetzung“, gute Freunde, die ansonsten nicht viel mit Mode oder modeln am Hut haben. Genauso wie der charismatische Prinz Jakob, der Ehemann von Janna.  Martin, Arne, Lars, Oliver, Bosse, Basti und Nico bekommen zum ersten Mal in ihrem Leben ein Musikinstrument in die Hand gedrückt. Optisch macht die Band einiges her! Zum Glück ist es kein Hörbuch! Die Meldorfer Gelehrtenschule möge uns verzeihen, wenn die Instrumente, die wir freundlicherweise ausleihen durften, nicht wirklich artgerecht bedient wurden…

Aleksa läuft zur Höchstform auf. Sie schminkt nicht nur eine wirklich Angst einflößende Stiefmutter und ein zartes wunderschönes Schneewittchen, nein, auch die Zwerge wollen „gepudert“ werden. Vom eitlen Prinzen ganz zu schweigen.

Die Stadt Meldorf kommt uns sehr entgegen. Wir dürfen die Ditmarsia, den Marktplatz und den Elpersbütteler Deich für unsere Schauplätze in Szene setzen. Dafür hat sich die Meldorfer Bürgermeisterin Anke Cornelius-Heide persönlich stark gemacht. Uwe Peters von der Meldorfer Theatergruppe erklärt sich prompt bereit, das Bühnenlicht für den großen Auftritt in der Ditmarsia zu inszenieren. Der Fotoequipmentverleih Calumet Photographic aus Hamburg sorgt für die übrige passende Bühnenstimmung. Und sogar eine Kutsche bekommen wir von meinem Onkel aus dem Nachbarort gestellt, wo mein eigener Bruder ganz unverhofft zum Kutscher gekürt wird.

Etwas kniffliger gestaltet sich die Suche nach einem geeigneten „Schneewittchentourbus“, in welchen sich die sieben „Riesen“Zwerge quetschen müssen. Ein VW T1  ist wirklich selten… Daniel Timmermann von Hochdruckdrei schafft es tatsächlich, den Obst- und Gemüsehändler Norbert Witt für uns ausfindig zu machen, der sich direkt bereit erklärt, sein edles Museumsstück eineinhalb Tage lang durch ganz Dithmarschen zu kutschieren.

So ein großes Team will natürlich auch gut versorgt sein. Unterbringung, Verpflegung und Organisation vor Ort. Da kommt einiges zusammen, was Mütter einfach am besten können. In diesem Fall, meine 🙂
Ein großes Zelt im Garten mit einem reichhaltigen Büffet und Catering vor Ort, es hat uns an nichts gefehlt!

Diese zwei Tage sind ein wahr gewordenes Märchen! Nicht einmal das Norddeutsches „Schietwetter“ konnte uns aufhalten, diese ganz besondere Geschichte zu erzählen. Joerg und seine großartige Assistentin Maria Gibert haben es geschafft, unsere Laiendarsteller wie wahre Profis aussehen zu lassen. Meine liebe Janna, ihr Prinz Jakob und die sieben Jungs sind so sehr in ihre Rollen hineingewachsen, dass es authentischer nicht hätte sein können. Und dass der Spiegel, den Romy herzzerreißend angeschrien hat, nicht aus Furcht zersprungen ist, ist ein wahres Wunder! Ein besonderer Dank auch an Susanne Kreuschmer, die uns kurzentschlossen begleitet hat um uns ein Making of zu zaubern.

Ein zusätzlicher Dank an die vielen weiteren Helferlein, ihr habt uns sehr geholfen eine ganz besondere Geschichte zu erzählen!

Ursel, Günter und Inez, Heike, Maria, Knuth, Lea, Nicole und Jan-Peter, Inge, Brigitte Ziegler, Stefan Zier, Hans Steffen, Hans und Birgit, Frau Schroeter …

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