Bärlin wir kommen!

Den Bärenkopf im Gepäck kehren wir spät am Abend im andel’s Hotel Berlin, unser lieb gewonnenes Berlinzuhause ein.

Der nächste Tag wird spannend, Schneeweißchen, Rosenrot und ein Bär warten auf uns. Wir frühstücken wie Könige und genießen den exklusiven Hotelservice, gut gestärkt geht es auf nach Berlin Kreuzberg.

Jorinde Gersina, die Fotografin lädt uns als erstes dazu ein, Portraits mit Statement für #Menschenrechte zu machen. Lassen wir uns natürlich nicht zweimal sagen! Und wir tauchen ein, in die Märchenwohnwelt von Jorinde, wo die Schauspielerinnen Maike von Bremen und Uta Kargel bereits fröhlich und gut gelaunt auf dem Balkon in der Sonne sitzen.

Ja, das wird ein super Tag! Daran gibt es nun keinen Zweifel mehr.

Ein Schneeweißchen und ein Rosenrot, das funktioniert am allerbesten mit zwei Mädels die im Grunde schon wie Schwestern sind, bei Maike und Uta ist das so! Bald kommt auch mein Lieblingsbär der Schauspieler Christian David Gebert hinzu. Super Trio! Christian verwandelte sich bereits auf der Fashion Week im Januar, auf dem Catwalk, vom Bär zum Prinzen. Er ist also bestens mit dem Bärenkopf, sein zweites Gesicht, vertraut. Die Stimmung ist herrlich ausgelassen, auch wenn wir Uta die eine durchgezogene Augenbraue nur schwer ausreden können, die sie sooo gerne haben wollte. Das Make-up im Stil der fünfziger/sechsziger Jahre von Aleksa wird durch je eine rote und eine weiße Perücke gekrönt. Maike und ich kennen uns schon einige Jahre und ich freue mich unglaublich, dass wir nun gemeinsam in die Märchenwelt eintauchen.

In der Umsetzung gab es zu diesem speziellen Märchen von den Brüdern Grimm reichlich Kopfzerbrechen. Die Geschichte: zwei Schwestern lassen einen Bären bei sich wohnen, der von einem fiesen Zwerg verwandelt wurde. Der Zwerg wiederum klemmt sich andauernd seinen Bart in Wurzeln und Angelschnüren ein. Undankbar wie garstige Zwerge sind, beschimpft er die beiden Schwestern, anstatt sich für die Befreiung zu bedanken.

Letztlich kann sich der Bär in einen Prinzen zurück verwandeln, durch die Beseitigung des Zwerges.

Der Prinz heiratet dann übrigens Schneeweißchen und damit Rosenrot nicht traurig sein muss hat er zum Glück noch einen Bruder.

Mit dieser Geschichte im Kopf, ist die Blockade für die Umsetzung auf moderne Weise wie festgefahren. Aber Jorinde lässt sich davon nicht beeindrucken. Sie gestaltet es einfach, spontan und sehr kreativ, das Ergebnis ist umwerfend!

So spazieren wir am Samstag Nachmittag über einen kleinen, uralten Friedhof mit wunderschönen märchenhaft verwachsenen, alten Mausoleen.

Eine „Märchenshooting – Entdeckungsreise“, immer mehr verwunschene Plätze tauchen auf, das Schneeweißchen Uta wird gleich zu Anfang von einem gemeinen fliegenden Winz-Zwerg angegriffen. Der Wespenstich beeindruckt sie wenig, Schmerz lenkt von Kälte ab. Sogar das Wetter zeigt sich größtenteils von seiner besseren Seite, kurze Regenschauer wechseln sich mit Sonne ab. Das tut der guten Laune keinen Abbruch.

Erschöpft und überglücklich geht es abends wieder zurück nach Hamburg.

Danke liebe Maike, liebe Uta und lieber Christian, ihr habt euch fantastisch mit euren Heldenrollen identifiziert. Danke liebe Jorinde, wirklich beeindruckend was du aus dieser Geschichte gezaubert hast!

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