Umschlossen von einer dornigen Rosenhecke steht ein verwunschenes Diorama-Schloss.

Schnipp – schnapp, das Geräusch einer Heckenschere erfüllt die Stille. Entschlossen kämpft sich der Prinz durch die Dornen. Endlich, in dem Schloss findet er das schlafende Dornröschen. Den Lippenpflegestift griffbereit setzt er zum erlösenden Kuss an. Auf den Zinnen wird ein harter Kampf ausgefochten. Feuerbälle des Königs fliegen durch die Luft, verfehlen knapp das hölzerne Spinnrad der 13. Fee, welches an dem ganzen Dilemma schuld ist. Der König hat nur 12 Teller, darum ist die Fee zu dem großen Fest nicht eingeladen. Hätte er doch gewusst, dass sie einen eigenen Teller hat…

Wir spielen das Dornröschen. Die Models werden zu Actionfiguren. Zum Spielen nehmen wir sie aus ihrer Verpackung. Jeder hat seine ganz spezielle „Macht“ und das dazugehörige Equipment.

Der Prinz Yury Kolesnichenko hat die Macht des Heckeschneidens, eine übergroße Schere ist sein Werkzeug, sein Kopf ist austauschbar gegen einen Kussmundkopf, zusätzliches Accessoire der Lippenpflegestift.

Das Dornröschen, Liesa Rangnieck hat ebenfalls einen Austauschkopf, schlafend und wach. Extra Rosen und eine Schlafbrille dienen als Accessoires. Außerdem verfügt sie über eine Austauschhand mit Blutstropfen an ihrem Finger, gestochen von der verzauberten Spindel der 13. Fee.

Unser König, der bekannte Schauspieler und Synchronsprecher Charles Rettinghaus IST ein wahrer König. One-Shot-Man ist die treffendste Bezeichnung. Eine Bewegung und die Macht des Feuerballschießens sitzt. Seine 12 Teller und 12 Löffel sind ordentlich in seiner Verpackung aufgereiht.

Und dann ist da noch die 13. Fee Janine Dotzek. Die Spindel ihres Spinnrads verflucht das gesamte Königreich zum 100 jährigen Schlaf. Mit ihrem Zauberstab wehrt sie die Feuergeschosse des Königs gekonnt ab. Einen Teller und einen Löffel hat sie immer dabei.

Jetzt bleibt nur noch die Frage, wer denkt sich das alles aus? Der Fotograf und Regisseur Sebastian Nevermann, plant das „Dornröschenspiel“ bis ins letzte Detail. In der Postproduction werden die Models plastiziert, in ihre jeweiligen Kartons gesteckt und im Actionspiel in dem Dioramaschloss platziert.
Wir haben eine Menge Spaß am Set, dank Aleksas Make-up und Hairstyling sehen die „Figuren“ bereits beim Shooting wie Spielzeugfiguren aus. Das Cam-j-studios bietet uns Luxus pur für die Umsetzung dieser ganz besonderen Aufnahmen. Und dank Susanne Kreuschmer können wir bereits jetzt einen großartigen Blick auf das Making of werfen.
Vielen Dank auch an Lorenz Wriedt von Q10 Magic Power für die Beschaffung des originalen Spinnrads und die wunderschönen Kunstrosen!

 

 

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